Bei den Mitarbeitern handelt es sich demnach jedoch nicht um Verdächtige. "Da sich diese Personen berechtigt auf dem Grundstück aufhalten, ist damit zu rechnen, dass wir im Rahmen der Spurensicherung auch deren DNA-Spuren gefunden haben", betonte Mordkommissionsleiter Michael Brück. "Durch die freiwillige Speichel-Abgabe können wir die Auswertung beschleunigen. Der oder die Täter haben sich auf dem Gelände aufgehalten", erklärte Brück. "Deshalb suchen wir auch nach kleinsten Hinweisen, die unsere Ermittlungen weiterbringen können."
Die Leiche der seit Mittwoch vergangener Woche vermissten Hannah war am Montag nach tagelanger Suche von Beamten einer Einsatzhundertschaft in einem dichten Gebüsch im Königswinter-Oberdollendorf gefunden worden. Der Fundort liegt nur 300 Meter von einer Straßenbahn-Haltestelle entfernt, an der Hannah zuletzt gesehen worden war.
Im Zusammenhang mit dem Verbrechen geht die Polizei rund 200 Hinweisen nach. Nach eigenen Angaben haben die Er mittler noch keinen Verdächtigen. (AFP/kr)