Köln/Leverkusen
Polizei unterbindet illegale Autorennen am Wochenende

Exklusiv | Köln/Leverkusen. Am Wochenende rund um den in der Raserszene so genannten "Car-Freitag" (31. März) hat die Polizei Köln/Leverkusen nach illegalen Autorennen vier Sportwagen aus Großbritannien, Führerscheine und diverse technische Geräte der britischen Fahrer (36, 20, 34 und 36 Jahre alt) beschlagnahmt. Freitagmittag hatten gleich mehrere Autofahrer den Notruf gewählt. Mindestens zehn hochmotorisierte Sportwagen mit britischen Kennzeichen hatten sich demnach aus den Niederlanden kommend im Verlauf der Autobahn4 illegale Rennen geliefert. Die Anrufer berichteten von waghalsigen Fahr- und Bremsmanövern bei Geschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern. Am Sonntagabend (1. April) wählten erneut mehrere Autofahrer die 110 mit der Information über mehrere "Rennwagen" mit britischen Kennzeichen, die sich - diesmal aus Richtung Rheinland-Pfalz kommend - auf der A 61 in Richtung Venlo riskante Rennen lieferten.

Die Beobachtungen der Anrufer glichen sich: Die Fahrer der auffällig getunten Autos hätten andere Verkehrsteilnehmer mit sehr hohen Geschwindigkeiten rechts wie links überholt, hieß es.

Sicherheitsabstände seien massiv unterschritten, unbeteiligte Autofahrer geschnitten und ausgebremst worden.

Die Polizei Köln stellte vier der mutmaßlich beteiligten Sportwagen sicher. Der 36-jährige Fahrer eines schwarzen VW Golf R-Type, der 20-jährige Fahrer eines blauen VW Scirocco, ein Porsche-Fahrer (34) und ein 36-jähriger Nissan-GTR-Fahrer haben sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

(pec)