Damen

Das Finale bestritten die Mannschaften TSV 1968 Doberlug, Bahnsdorfer SV, SV Deutsche Eiche Kraupa sowie der ESV Lok Falkenberg. Pokalverteidiger Plessa war schon in der Vorrunde gescheitert. Das Finale wurde recht deutlich von den Falkenberger Damen bestimmt. Sie setzten sich im ersten Durchgang mit Katrin Schmidt (516 Kegel) schon etwas von der Konkurrenz ab. Als im zweiten Durchgang Jennifer Lorenz (507) ebenso die 500er-Marke knackte, war die Spannung im Kampf um Platz eins raus.

Spannung bis zum Schluss gab es im Kampf um Platz zwei. Diesen hatten zunächst die Damen des TSV Doberlug recht sicher inne, doch dann blies der Bahnsdorfer SV zur Attacke. Zunächst konnte Peggy Görlich (485) den Abstand auf 14 Kegel verkürzen. Im Finale nutzte dann Saskia Sigmund eine Schwäche der Doberluger konsequent aus und zog an ihnen vorbei. Doch Doberlug gelang es zunächst, wieder zu kontern. Am Ende hatten die Bahnsdorferinnen knapp die Nase vorn und wurden Zweite. Der SV Kraupa, der nie richtig in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen konnte, hatte mit Jana Krüger (485) ihre Beste.

Herren

Eine Pokalverteidigung gelang bisher nur Frieden Beyern. Pokalverteidiger Hohenleipischer SV Lok wollte es gleichtun und begann mit André Becker (515) gut. Doch die Konkurrenz aus Plessa mit Uwe Gärtner (541) sowie Medizin Herzberg mit Peter Roigk (544) waren noch stärker. Lediglich Kreisligist Lindena musste schon abreißen lassen.

In Durchgang zwei schob sich Plessa mit Jens Horn (541) ganz nach vorn. Hohenleipisch fiel durch ein schwächeres Ergebnis sogar auf Platz vier zurück. Die Plessaer machten in Durchgang drei den Sack zu. Swen Thron (550) baute den Vorsprung auf Platz zwei auf 112 Kegel aus. Niemand zweifelte mehr am Plessaer Triumph. Hohenleipisch konnte durch Maik Buchhold den Rückstand zu Herzberg auf 34 Kegel verkürzen. Im Schlussdurchgang reichte Plessa eine mäßige Leistung, um sich den Pokal zu sichern.

Der Kampf um Platz zwei, den zunächst Medizin recht sicher verwaltete, wurde noch mal spannend. Matthias Richter (531) wehrte zunächst den Hohenleipischer Angriff ab. Doch Loks Schlussstarter Klaus Ziesche witterte Morgenluft, als er nach drei Bahnen den Rückstand zu Medizin auf 21 Kegel verkürzt hatte. Mit einer tollen Schlussbahn (147) schraubte er sein Gesamtergebnis auf 567 Kegel (Turnierbestleistung). Als zusammengerechnet wurde, lagen Medizin und Lok mit je 2051 Kegel auf Platz zwei.

Die beiden Erstplatzierten starten beim Landespokalfinale am 12. und 13. Juni in Senftenberg.