SG Kolochau - SV Linde Schönewalde 0:4 (0:2). Der Tabellenerste traf auf den Tabellenletzten, da sollte es keine großen Fragezeichen geben. Bis zur 35. Minute konnten die Kolochauer eigentlich wieder ganz ordentlich gegenhalten, allerdings ohne zwingende Tormöglichkeiten. Dann fiel das 0:1 für die Gäste aus Schönewalde, die auf clevere Art zwei Minuten später das 0:2 markierten. Nach Wiederanpfiff spielte der Tabellenführer souverän und erzielte in der 56. und der 88. Minute den 0:4-Endstand. Dazu vergab Linde in der 66. Minute noch einen Elfmeter, bei dem sich der Kolochauer Keeper durch eine tolle Parade auszeichnete. Am Ende gingen die drei Punkte verdient zum Spitzenreier nach Schönewalde. red/ZimmerSpVgg Finsterwalde - SG Friedersdorf 1:2 (0:1). Die Blau-Weißen hatten erhebliche Besetzungsprobleme und begannen defensiv. Dabei wirkte sich die Hereinnahme von Schulz positiv aus, denn er ergänzte sich gut mit Schadock. Die Friedersdorfer begannen verhalten, aber sicher. So in der sechsten Minute, als nach einer unglücklichen Aktion von Torwart Friemelt der Ball im Mittelfeld bei Wagner landete und dieser aus 35 Metern platziert einschoss. Auf der Gegenseite erste gefährliche Aktionen durch Smolka und Fiebiger. Dann spielte das Geschehen überwiegend zwischen den Strafräumen. Auch nach der Pause lief es für Friedersdorf in gewohnter Form - sicher im Abwehrverhalten sowie im Ausnutzen der wenigen Chancen. Kolochau hatte mit nur einer Sturmspitze einen deutlichen Nachteil. Ausdruck dessen war das 0:2. Die Blau-Weißen durch Einwurf in Ballbesitz konnten die Situation nicht kontrollieren, und Borchert nutzte einen Pass in den Rücken der Abwehr mit Flachschuss aus spitzem Winkel zum 0:2. Die Hausherren mobilisierten ihre Kräfte. Bei einem Distanzschuss von Bossing konnte Thiele den Ball nicht festhalten und Smolka nutzte die Situation zum Anschlusstreffer. Zu mehr reichte es nicht mehr. red/SmolkaSV Vorwärts Crinitz - TSV Schlieben 0:2 (0:1). Crinitz musste mit der momentanen Personaldecke auf ein kleines Wunder hoffen. In den ersten 20 Minuten tat sich auf beiden Seiten nicht viel. Sicher trug dazu auch der schwer zu bespielende "Rasen" bei. Die erste Chance war ein Freistoß für Vorwärts aus 35 Metern. Überraschend, dass Schlieben ebenfalls keine hochkarätigen Chancen herausspielen konnte. Crinitz hielt ganz gut mit. Die etwas überraschende Führung dann in der 39. Minute für den TSV, als die SV-Abwehr wieder mal zu zögerlich agierte und Robert Dehne aus kurzer Distanz traf. Im zweiten Teil musste Crinitz deutlich zulegen, doch im Spiel nach vorn passierte zu wenig. Die Chance, früh alles klar zu machen, hatte in der 53. Minute E. Goßlau, doch der Ball versprang ihm. In der letzten Viertelstunde versuchte der SV sich in der gegnerischen Hälfte festzusetzen, sah sich nun aber Kontern der Gäste ausgesetzt. Ein Foul an Effenberg kurz vor dem Strafraum brachte noch mal einen Freistoß, doch Baumert verfehlte das Tor nur um Zentimeter (83.). Die Entscheidung fiel dann zwei Minuten später auf der anderen Seite. Eine flach hereingebrachte Ecke von der rechten Seite verwandelte erneut Dehne mit Direktabnahme unter die Latte des Tores. red/Falkenhan-KubaSV Hirschfeld - FC Bad Liebenwerda 2:2 (2:1). Ein furioser Start der Hausherren: Christian Richter flankte auf die rechte Strafraumseite zu Danny Ehl. Der zog ab, und der Ball schlug im langen Ecke ein. Die Freude währte nicht allzu lang. Nach einem Flankenlauf nutzte Dave Effland die Hereingabe zum 1:1-Ausgleich. In der Folgezeit erspielten sich die Gäste aus der Kurstadt leichte optische Feldvorteile. Dennoch gelang den Hirschfeldern erneut die Führung. Marcel Trobisch setzte einen Freistoß aus 20 Metern unhaltbar ins Dreiangel zum 2:1-Pausenstand. In Abschnitt zwei drängte der FC auf den Ausgleich, doch die der SV hielt dagegen. Gegenüber den Vorwochen war bei den Hirschfeldern eine Leistungssteigerung zu erkennen, doch dicke Chancen blieben ungenutzt. So musste der SV in der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich hinnehmen. Ein Freistoß von der linken Strafraumgrenze landete am langen Eck, wo sich Kevin Karl durchsetzte und den Ball über die Linie drückte. red/RichterSV Blau-Gelb 90 Sonnewalde - SV Empor Mühlberg II 0:1 (0:0). Bereits nach sechs Minuten hatte Christoph Hammitsch eine klasse Einschussmöglichkeit. Vier Minuten später strich ein Freistoß der Mühlberger knapp am Dreiangel von Nico Mittags Kasten vorbei. Im Gegenzug setzte wieder Sonnewalde Akzente. Hammitsch legte sich den Ball zum Freistoß zurecht und nahm zu genau Maß, da das Spielgerät auf der Querlatte landete. Auch in der Folge blieb Sonnewalde optisch überlegen, agierte aber im Mittelfeld meist zu kompliziert. Die größte Gefahr ergab sich fast immer aus Einzelaktionen. Wie in der 41. Minute, als sich Voigt an der Mittellinie den Ball schnappte, tief in den Strafraum eindrang und die Übersicht hatte, den Ball auf den Kopf von Lars Rothe zu spielen. Den Kopfball blockte der Keeper aber mit seinem Körper ab. Nach der Pause ein erneutes Lebenszeichen des Mühlberger Angriffs. Nach einer Ecke musste für den bereits geschlagenen Mittag der Ball von der Linie geschlagen werden. Dann kam die 56. Minute. Empor schlug einen Freistoß von rechts auf den langen Pfosten, wo zwei Spieler freistanden und keine Mühe hatten. Nach kurzem Schock verstärkte Sonnewalde die Angriffsbemühungen und erarbeitete sich hochkarätige Möglichkeiten, doch es sollte nicht sein. red/SchlegelSSV GW Plessa - SV Lok Uebigau 4:2 (0:1). Gegen die Lok aus Uebigau wollte Plessa den Aufwärtstrend fortsetzen. Das ging vorerst aber gründlich daneben, denn bereits in der sechsten Minute nutzte Schäfer einen Abwehrfehler zur Gästeführung. Die Hausherren wirkten fortan verunsichert, und die wieder mal neu formierte Abwehr hatte arge Probleme. Chancen gab es nur durch zwei gute Distanzschüsse von Mi. Hofmann. In der zweiten Hälfte überschlugen sich die Ereignisse. Erst erzielte Mi. Hofmann mit schöner Einzelleistung den Ausgleich, und kurz darauf traf E. Bieß per Abstauber zum 2:1. Gastgeber Plessa war plötzlich die bessere Mannschaft und setzte nach. R. Haupt markierte mit einem tollen Tor das 3:1. Als Ma. Müller auch noch das 4:1 erzielte, war die Stimmung auch bei den Zuschauern nicht mehr zu überbieten. Der Treffer zum 4:2 konnte die Lok-Niederlage nicht mehr abwenden. Der sachlich leitende Schiri hatte keine Probleme. red/RoigkSV Aufbau Oppelhain - ESV Lok Falkenberg 0:3. Es war das bis dato schlechteste Saisonspiel der Heim-Elf. Das 1:0 für die Gäste fiel schon zu einem frühen Zeitpunkt im Spiel durch einen Ball über die Abwehr, die zu weit aufgerückt war. Die ESV-Kicker stießen immer wieder gut aus dem defensiven Mittelfeld nach vorn und wurden gefährlich. In der Offensive der Oppelhainer lief nichts zusammen. Das Mittelfeld konnte oder wollte seine Stürmer nicht unterstützen. In der zweiten Hälfte wollte sich Aufbau wenigstens einen Punkt sichern, doch alles ging so weiter. Falkenberg fing die Bälle in der Abwehr ab und spielte gut durch ihre hinteren Reihen. Oppelhain fand kein Mittel. In der 70. Minute konnte ein ESV-Stürmer auf halblinker Bahn in den Strafraum eindringen und den Ball im Netz unterbringen. In der 80. Minute kam ein hoher Ball in den ESV-Strafraum. Bei dem Versuch, ihn zu erreichen, wurde Plath von seinem Gegenspieler stark behindert, der sich dadurch zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und vom schwach pfeifenden Schiedsrichter Rot sah. Eigentlich hätte es Elfmeter geben müssen. Doch Lok fuhr den zweiten Konter und vollendete zum 0:3-Endstand. red/GottfriedSV Preußen Biehla - SV Merzdorf/Gröden 2:3 (1:1). Beide Teams waren vom Anpfiff an bemüht, den Zuschauern ein offenes und schnelles Spiel zu bieten. Die Gastgeber hatten in den ersten 45 Minuten leichte Feldüberlegenheit, doch zwingende Chancen blieben aus, sodass Fernschüsse hermussten. Ein 25-Meter-Knaller von Pietsch brachte den Preußen die Führung (38.). Doch die Freude dauerte nicht lange. Nur eine Minute später erzielte Lorenz ebenfalls mit einem 30-Meter-Hammer ins Dreiangel den Ausgleich. In Hälfte zwei spielten beide Teams weiter auf Sieg. Jähnigen war es, der in der 60. Minute für Merzdorf/Gröden die 2:1-Führung erzielte. Die Preußen gaben nicht auf und waren mit dem Gegner weiter auf Augenhöhe. Die Bemühungen wurden mit dem Ausgleich durch Chill belohnt (69.). Nun begann ein offener Schlagabtausch. Als in der 84. Minute ein Preußen-Angriff abgewehrt wurde, kamen die Gäste durch Baum mit einem Konter zum Siegtreffer. red/Steinemann