Denn je höher die Temperaturen sind, desto mehr Acrylamid entsteht, das im Verdacht steht, Krebs zu erregen. Ältere Rezepte mit höheren Temperaturangaben werden deshalb am besten angepasst.

Besonders betroffen sind Lebensmittel wie Lebkuchen und Spekulatius sowie anderes trockenes Gebäck aus Mürbeteig, der geriebene Mandeln, Honig oder Fruchtzucker und Hirschhornsalz enthält.

Brigitte Ahrens, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale, rät daher, Hirschhornsalz durch je einen gestrichenen Teelöffel Backpulver und Natron pro 500 Gramm Mehl zu ersetzen. Bei eifreien Rezepten könne ein Eigelb oder Ei zugegeben werden, was den Teig feuchter macht. Um zu verhindern, dass die Plätzchen von unten zu braun werden, sollte Backpapier verwendet werden.