Matthias Ostrowski, 1. Vorsitzender des Regionalverbandes Südbrandenburg der Piratenpartei: „Seit dem Wahlerfolg der Piratenpartei in Berlin erhalten wir zahlreiche Anfragen zu unseren Positionen und Ideen und sind daher bemüht, an vielen Orten auch persönlich Auskunft zu geben.“ Ostrowski erklärt weiter: „Die Piraten setzen sich für die Stärkung der Grund- und Bürgerrechte sowie eine transparente Politik und eine stärkere Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger ein. Die Positionen in der Partei werden demokratisch von allen Mitgliedern bearbeitet. Dies bedeutet, dass jedes Mitglied direkt Einfluss auf die Politik der Piraten nehmen kann.“ Vor allem in der Kommunalpolitik freue man sich darüber, wenn Gäste der Veranstaltung konkrete Themen

in die Diskussion einbringen, um gemeinsam Positionen dazu entwickeln zu können.

Die Piratenpartei gibt an, inzwischen bundesweit mehr als 18 000 Mitglieder zu haben. Bei der Europawahl kamen die Neueinsteiger auf 0,9 Prozent und bei der Bundestagswahl auf 2,0 Prozent der Stimmen. Im Europaparlament sind die Piraten

durch die schwedische Piratenpartei mit zwei Abgeordneten

vertreten. Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin im Jahr zogen sie mit 8,9 Prozent und 15 Abgeordneten in das Abgeordnetenhaus ein.