Doch der Mythos, dass aufgewärmte Pilzspeisen giftig wirken, stammt aus früheren Zeiten, in denen es noch keinen Kühlschrank gab.

Werden Pilze richtig zubereitet und gelagert, können diese am nächsten Tag aufgewärmt verzehrt werden. Wichtig ist, Pilze frisch zu verarbeiten, die Gerichte nach der Zubereitung rasch abzukühlen und maximal einen bis zwei Tage bei etwa vier Grad Celsius im Kühlschrank zu lagern. Wärmen Sie aber Pilzspeisen maximal einmal bei einer Mindesttemperatur von 70 Grad Celsius gut auf, denn das Pilzeiweiß ist sehr empfindlich. Bei erneutem Erwärmen könnte es zum Eiweißabbau durch Bakterien oder Pilzenzyme kommen. Übelkeit und Brechdurchfall drohen. Gerichte mit rohen Pilzen sollten Sie nicht aufbewahren."