April in Herzberg ein weiterer Brandenburger Pflegestützpunkt seine Arbeit auf. Bei dieser Einrichtung, die landesweit die 13. Beratungsstelle ihrer Art ist, kooperiert die AOK Berlin-Brandenburg mit dem Landkreis Elbe-Elster. Mit der für Pflege zuständigen Referatsleiterin Eva Kunz vom Sozialministerium haben Gerlinde König, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der AOK Berlin-Brandenburg, und der amtierende Landrat Peter Hans (CDU) die Beratungsstelle am Freitag offiziell eröffnet. Neben der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages und der Enthüllung eines Hinweisschildes am Sitz des Pflegestützpunktes bei der Kreisverwaltung in Herzberg, gab es viele Vorschusslorbeeren für Elbe-Elster."Das Thema Pflege wird in unserer stetig alternden Gesellschaft immer wichtiger. Um die nicht immer einfache Betreuung des Partners oder eines Angehörigen meistern zu können, spielen Information und Beratung für die pflegenden Familien eine herausragende Rolle", sagte die stellvertretende AOK-Vorstandsvorsitzende Gerlinde König. "Pflegebedürftige und deren Angehörige sollen entlastet werden, indem wir ihnen Hilfestellung rund um das komplexe Thema aus einer Hand anbieten. Wir konzentrieren kompetente Hilfe unter einem Dach und bieten Orientierung im oft unübersichtlichen System von Leistungen, Anbietern und Kostenträgern", ergänzte Hans. Im Pflegestützpunkt Herzberg, der für den gesamten Landkreis zuständig sein wird, arbeiten momentan Christel Drayling als Pflegeberaterin sowie Maria Lieschke als Koordinatorin. Bei der Beratung geht es nicht nur um die Pflege selbst, sondern auch um weitere Hilfen im sozialen Bereich, wie zum Beispiel "Essen auf Rädern", den altersgerechten Umbau der Wohnung und um die Vermittlung von Selbsthilfeangeboten für die pflegenden Angehörigen. red/bob