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Pauschalgebühr für Strom ist bei Ferienhausbuchung unzulässig

Bei der Buchung eines Ferienhauses dürfen Zusatzkosten zum Beispiel für Strom nicht pauschal berechnet werden.

Die Kosten müssen entweder im Gesamtpreis enthalten sein, oder exakt nach Verbrauch abgerechnet werden, erläutert der Verband Deutscher Ferienhausagenturen (VDFA) in Eislingen (Baden-Württemberg). Eine Stromkostenpauschale von beispielsweise 50 Euro pro Woche sei rechtswidrig.
Pauschal vom Vermieter abgerechnet werden könne nur eine Kurtaxe, die nach der Anzahl der Personen berechnet wird.
Seriöse Ferienhausanbieter geben nach Angaben des Verbandes außerdem einen Sicherungsschein an ihre Kunden aus. Damit würden Urlauber vor den Folgen einer Insolvenz des Vermieters geschützt. Der Schein gehe den Urlaubern in der Regel zusammen mit der Buchungsbestätigung zu. Kunden sollten ihn in Händen halten, bevor sie die Rechnung bezahlen, rät der Verband Deutscher Ferienhausagenturen. (dpa/ck)