"Diese Art des Umgangs mit SPD-Mitgliedern geht gar nicht", begründet Selka seine Entscheidung. Der Hickhack um den SPD-Landratskandidaten sei ein Trauerspiel. "Ich bin maßlos enttäuscht vom Unterbezirksvorstand", so Reinhard Selka, der trotz des Parteiaustritts sein Mandat als Gemeindevertreter in Burg behalten und kommunalpolitisch weiter aktiv bleiben will. "Kritische Stimmen sind in der SPD unerwünscht, es geht nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch um Posten", zieht Selka seinen Schluss. Bei dieser Einschätzung, so betont er, gehe es ihm nicht darum, die Qualität der Bewerbungen von Ex-SPD-Landratskandidat Dieter Friese oder dessen Nachfolger in der Vorstandsgunst, Andreas Petzold, zu beurteilen. "Ich kann mir über Herrn Petzold als SPD-Vorschlag einfach überhaupt kein Bild machen, weil ich nicht einmal als Mitglied eine Chance dazu bekommen habe. Das geht gar nicht." Das Machtgerangel in der SPD habe er satt. KaWe