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Parkläufer auf dem 100-Meilen-Mauerweg

Die Teams der Cottbuser Parkläufer.
Die Teams der Cottbuser Parkläufer. FOTO: Kühne
Cottbus. Seit 2011 wird in Berlin jährlich Mitte August mit einem 160,8-km-Lauf entlang des früheren Grenzstreifens an die Errichtung dieses monströsen Mauer-Bauwerkes und an seine 140 Opfer erinnert. In jedem Jahr gedenken die fast 1000 Läufer auch eines Mauertoten. Martin Kühne

Diesmal ehrten sie am Kilometer 10 mit roten Rosen die in Pankow-Rosenthal erschossene Dorit Schmiel (1941-1962).

Neben fast 300 Ultraläufern aus 22 Nationen nahmen auch wieder zwei Parkläufer-Mannschaften unter 40 Vierer-Staffeln den Wettkampf rund um das frühere Westberlin auf. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich Team CPL I (Frank Pehla/34 km; Martin Kühne/37 km; Clemens Rath/32 km; Axel Kernig/59km) um anderthalb Stunden und belegte in guten 16:53 h den 17. Platz. Tapfer hielt auch die zweite Vertretung mit Kathrin Dockter, Volker Vogt, Ronald Wagner und Uwe Deinlein durch, die tief in der Nacht das Ziel als 34. (19:47 h) im Jahn-Sportpark überquerte.

Die unglaublich engagierten Veranstalter dieses einzigartigen Wettkampfes begeisterten mit ihren über 400 Freiwilligen durch eine großartige Organisation und ließen die Langstreckler den stundenlangen Regen und die empfindliche Kühle vergessen.