Seit zwei Wochen sind die Mitarbeiter der Firma Sulo im Landkreis unterwegs, um die Papierbehälter mit einem Chip auszustatten. "In der Praxis zeigt sich bisher, dass trotz unserer mehrmaligen Veröffentlichungen und des persönlichen Anschreibens an die Hauseigentümer weiterer Informationsbedarf besteht", zieht Susanne Neuer, Werkleiterin des Eigenbetriebs, ein erstes Fazit. In den Straßen, die bisher angefahren wurden, standen oft nicht alle Tonnen bereit, vielfach meldeten sich Bürger auch später beim Eigenbetrieb und gaben an, zu spät ihre Tonnen rausgestellt zu haben. "Dadurch kommen wir in Verzug", sagt Susanne Neuer. Eigentlich sollte die Aktion vor dem Winter abgeschlossen sein. Deshalb appelliert der Eigenbetrieb nun noch einmal an die Bürger und hat einige Hinweise zur Aktion zusammengestellt.

Der Behälter muss an dem Straßenrand der tatsächlichen Grundstücksadresse stehen. Er darf nicht an eine Parallel- oder Nebenstraße abgestellt werden.

Sowohl die 240-Liter als auch die 1100-Liter-Behälter sind für die Anbringung des Chips bereitzustellen.

Sämtliche dem Grundstück zugeordnete Papierbehälter sind bereitzustellen, auch wenn diese bisher nicht oder selten genutzt wurden. Die genaue Anzahl der dem Grundstück zugeordneten Papierbehälter kann dem Abfallgebührenbescheid entnommen werden.

Der Papierbehälter ist erst dann wieder auf das Grundstück zurückzunehmen, wenn sich ein Aufkleber am Behälter befindet. Das Etikett ähnelt dem an der Restmülltonne. Ist das am Ende des genannten Tages noch nicht der Fall, sollten die Behälter auch am Folgetag vor dem Grundstück stehen. Der auf dem Aufkleber angegebene Standort muss identisch mit der Grundstücksadresse sein.

Der Behälter muss unbedingt nach der Leerung am Straßenrand stehen bleiben, bis der Aufkleber und der Chip angebracht sind. Die Chips werden nicht durch die Firma, die die Papierbehälter leert, angebracht.

Wann die Mitarbeiter mit dem Chip in den jeweiligen Orten auftauchen, wurde vorab der Post mitgeteilt. In Forst wurden viele Ortsteile bereits abgearbeitet. Horno sowie Teile des Zentrums sind ist am Freitag an der Reihe. Weitere Termine sind eingeplant. In Guben sind die nächsten Runden für den 15. und 22. Oktober geplant. In Schenkendöbern wurde ein Teil der Orte bereits am 1. Oktober gechipt. Der Rest folgt am 15. Oktober. Auch in Spremberg wurden bereits ein Teil des Stadtgebietes und der Orte angefahren. Die weiteren Termine sind am 16., 23. und 25. Oktober. Welzow und Proschim wurden bereits abgehakt.

In Döbern beginnt das Umrüsten der Papiertonnen am 24. Oktober. Die weiteren Gemeinden des Amtes Döbern-Land sind in den folgenden beiden Tagen an der Reihe.

Bürger, die weitere Fragen zur Umrüstung der Tonnen haben, können sich an den Eigenbetrieb Abfallwirtschaft unter Telefon 03562 98617701 wenden.