Das Oberlandesgericht Köln entschied nun, dass der Versicherungsschutz auch für Schäden gilt, die Handwerker bei der Beseitigung eines Leitungswasserschadens anrichteten. In dem Fall hinterließen die Fachleute in einem Bekleidungsgeschäft bei der Beseitigung des ursprünglichen Problems deutliche Arbeitsspuren an der Ware. Die Versicherung wollte den Folgeschaden nicht zahlen, weil die unsachgemäße Reparatur nicht Gegenstand des Versicherungsschutzes war. Das Gericht sah den Sachverhalt anders: Der Wasserschaden stehe ursächlich für die Folgeschäden, selbst wenn letztlich nicht das Wasser, sondern die Verunreinigung mit Staub, Schimmel und Bakterien die Waren beschädigt hätten (Az.: 9 U 64/10).

Arbeitsecke nicht steuerlich absetzbar

Wer im Wohnzimmer eine Arbeitsecke einrichtet, kann die anteiligen Mietkosten dafür nicht steuerlich geltend machen. Das hat das Finanzgericht Hamburg entschieden (Az.: 6 K 121/10).

In dem Fall hatte ein selbstständiger Unternehmensberater seine Arbeiten in einem Teil des Wohnzimmers erledigt und wollte die Mietkosten anteilig steuerlich absetzen. Das Finanzgericht lehnte das jedoch ab. Es fehle einfach an objektiven Kriterien für eine Trennung der beruflichen und privaten Nutzung. Diese seien aber Voraussetzung für eine steuerliche Anerkennung.

Organspendeausweis immer bei sich tragen

Wer sich für eine Organspende entschieden hat, sollte einen Organspendeausweis stets bei sich tragen. Es gibt ihn nach Angaben der Zeitschrift Öko-Test 10/11 in Apotheken, bei Ärzten, der Deutschen Stiftung Organtransplantationen unter www.dso.de, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.bzga.de oder auch als Druckversionen zum Ausfüllen am PC unter www.organspende-info.de.