Auch fünf Teams aus Brandenburg nahmen daran teil. "Wir haben erst gestern früh in der Lausitzer Rundschau gelesen, dass das Treffen stattfindet und haben spontan gesagt: Wir sind dabei", erklärt Marlies Jähnig aus Finsterwalde. "Ich hatte sowieso kein Essen für den Sonntag", verrät sie dann noch spitzbübisch. Ihr Mann Heinz sah das gelassen, nahm einfach einen von vier Wartburgs aus der Garage und düste mit ihr ins Nachbarland Sachsen. Den Wartburg Camping hatten die Finsterwalder diesmal ausgesucht. Heinz Jähnig hat ihn schon seit 1983. Es ist sein erstes Auto. "Vor zwei Jahren hab ich das gute Stück, nach dem Originalfarbrezept, neu lackieren lassen", geht er ins Detail. "Die Sitze hab ich aber gemacht und neue Bezüge dafür genäht", beleuchtet Ehefrau Marlies ihren Part. Dass die Ehefrauen und Partnerinnen eine wichtige Rolle im Oldtimersport spielen, bestätigte auch Dieter Benning aus Falkenberg. "Wenn die das Geld dafür nicht frei geben, wäre es sowieso vorbei mit dem Schrauben und Fahren", meint er lächelnd. Marga Benning wurde aber auch in einem sehr seltenen Modell nach Sachsen chauffiert. Es ist ein weißer Auto Union 1000 SP, Baujahr 1962. "Davon wurden bei DKW nur 12 000 Exemplare hergestellt. Weil die aber damals mit 12 000 Mark sehr teuer waren, wurden nur sehr wenige davon abgesetzt", weis Benning.