Auf einen gesetzlichen Schutz nach deutschen Maßstäben sei kein Verlass. In Deutschland beträgt die Frist zwei Wochen. Eine EU-Richtlinie schreibt einen Mindeststandard von sieben Tagen vor. Die Frist beginnt mit dem Entgegennehmen der Ware.
Zu Haustürgeschäften zählen Juristen nicht nur mit Vertretern an der Türschwelle geschlossene Verträge. Auch der Warenerwerb auf Verkaufsfahrten oder bei Weinproben und Freizeitveranstaltungen kann mit Bezug auf die entsprechende Richtlinie rückgängig gemacht werden. Der Kauf nach Ansprache in einer "überraschenden" Situation - zum Beispiel auf Marktplätzen, in Fußgängerzonen oder öffentlichen Verkehrsmitteln - werde ebenfalls juristisch so eingestuft. Das Verbraucherzentrum hat zum Thema Haustürgeschäfte ein Informationsblatt erstellt, das online abgerufen werden kann. (dpa/eb) www.eu-verbraucher.de/media/fichiers/file20080805261.pdf