Dieses entschied, dass Qualität und Wirksamkeit einer Behandlung dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechen müsse (Az.: L 11KR 2307/07). Das sei bei neuen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden dann der Fall, wenn der GBA den diagnostischen und therapeutischen Nutzen einer Therapie anerkenne.

In dem Fall ließ sich ein Patient nach einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus mit einer Immuntherapie gegen das chronische Erschöpfungssyndrom behandeln. Die Kosten von 73 000 Euro wollte er erstattet bekommen. Die Richter lehnten das aber ab, da die Therapie nicht vom GBA anerkannt und ihre Wirksamkeit nicht bewiesen worden sei.