Am heutigen Dienstag feiert einer der erfolgreichen Protagonisten der Rockmusikszene seinen 65. Geburtstag.

"Ich werde mit der Familie feiern, ganz privat", sagt Lage, der Wahl-Bremer. Eine Feier mit ein paar Freunden gebe es später. An Rente oder Ruhestand denkt Lage noch lange nicht. "Das steht nicht im Programm. Ich schreibe nach wie vor Songs, bin viel unterwegs und das immer wieder gerne." Sein Terminkalender ist gut gefüllt. Seine letzte Tour mit der Band hat er 2011 gemacht. Danach war er als Solist unterwegs und hat auch ein paar Platten gemacht.

Von seinem Privatleben gibt Klaus Lage so gut wie gar nichts preis. "Und das bleibt auch so", sagt er. Er ist verheiratet und hat Kinder. wie viele sagt er nicht: "Ich will meine familiären Verhältnisse gar nicht so ausbreiten." Und dann sagt er spontan: "Ich bin Opa, das ist schön". Das sei ja auch kein Geheimnis.

Für sein Album "Schweißperlen" mit dem "1000 und 1 Nacht"-Hit, das 1984 veröffentlicht wurde, erhielt Lage noch im selben Jahr die Goldene und auch die Platin Schallplatte. Zwei weitere Goldene Schallplatten spiegeln seinen Erfolg wider. Die bislang letzte Goldene gab es 2008 für das Album "Premium Gold Collection" (1992). Das jüngste Album "Zeitreisen" wurde 2013 veröffentlicht. Klaus Lage engagiert sich nicht nur in seiner Freizeit für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Seit vielen Jahren nimmt der Sänger Sammelschiffchen für Spenden mit auf Tournee.

Klaus Lage wurde am 16. Juni 1950 im niedersächsischen Soltau geboren. Nach einer Ausbildung zum Kaufmann arbeitete er als Erzieher und Sozialarbeiter. 1970 stand er zum ersten Mal auf der Bühne. Mit dem "Berliner Rockensemble" sammelte er erste Erfahrungen durch Auftritte in Rock- und Blues-Clubs. Im Alter von 30 veröffentlichte der damals in Berlin lebende Lage sein erstes Album. Für den ersten Schimanski-Kinofilm "Zahn um Zahn" (1985) mit Götz George in der Hauptrolle schrieb Lage den Titelsong "Faust auf Faust".