Ich hoffe, dass wir im Februar eine abschließende Entscheidung treffen können." Die Frage ist, ob die Brandenburger Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Korruptionsdelikte Anklage gegen Klaus-Dieter Hübner erhebt oder nicht. Die Behörde hat die Ermittlungen im Sommer 2011 aufgenommen und im Laufe der Zeit ausgeweitet. Angesichts der Entwicklung hatte die Stadtverordnetenversammlung im November 2011 entschieden, Hübner ein Verbot zur Führung der Dienstgeschäfte auszusprechen. Das war von Hübners Anwälten angefochten worden. Das Verwaltungsgericht Cottbus erklärte die Suspendierung Hübners im Januar 2012 für unwirksam. Der gewählte Bürgermeister kehrte daraufhin ins Rathaus zurück. Für einen Tag. Dann stellten ihm der Stadtverordnetenvorsteher und sein Allgemeiner Stellvertreter nach mehrheitlichem Beschluss der Stadtverordneten erneut die Suspendierung zu. Damit heilten sie die vom Verwaltungsgericht Cottbus gerügten Formfehler. Im Mai 2012 hatte Landrat Harald Altekrüger (CDU) ein beamtenrechtliches Disziplinarverfahren gegen Klaus-Dieter Hübner eingeleitet und ihm die vorläufige Dienstenthebung geschickt. Ein Antrag Hübners auf einstweiligen Rechtsschutz scheiterte. Das Verwaltungsgericht Potsdam sieht die vorläufige Amtsenthebung als rechtmäßig an.