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| 02:46 Uhr

No-Name-Reifen von Markenfirmen

FOTO: Fotolia
Berlin. Man kennt das vom Lebensmitteldiscounter: Der Joghurt oder das Müsli unbekannten Fabrikats stammt tatsächlich von einem großen Markenhersteller. Das gibt es auch bei Autoreifen, wie die Zeitschrift "Auto Bild" (Ausgabe 9/2014) berichtet, die Sommerreifen getestet hat. dpa

Die Produkte der Zweit- oder Drittmarken sind demnach meist günstiger als die bekannten Qualitätsmarken, haben aber ähnliche Eigenschaften. Es kann sich also lohnen, die Herkunft eines Reifenfabrikats zu ermitteln. Dazu schlagen Käufer im Internet den Buchstaben-Code nach dem DOT-Kürzel auf der Reifenflanke nach. Der Code gibt Auskunft über den Hersteller des Reifens und das Werk, in dem er produziert wurde.

Die Zeitschrift hatte für ihren Test zunächst die Bremswege von 50 Sommerreifen der Dimension 225/50 R 17, die üblicherweise an Mittelklasse-Fahrzeugen zum Einsatz kommt, auf trockener und nasser Fahrbahn ermittelt. Die 15 Modelle mit dem kombiniert kürzesten Bremsweg wurden auf ihre Aquaplaning- und Handling-Eigenschaften, auf ihre Geräuschentwicklung, den Rollwiderstand und die Laufleistung untersucht. Die Preisspanne der getesteten Modelle lag zwischen 380 Euro und 660 Euro.