Polanskis Anwälte hatten argumentiert, die 600 Richter in Los Angeles seien in dem Fall befangen. Der Filmemacher hat im Dezember beantragt, ein seit 1977 in Kalifornien gegen ihn anhängiges Verfahren einzustellen. Er hatte sich damals des Geschlechtsverkehrs mit einer 13-Jährigen schuldig bekannt, war aber vor der Urteilsverkündung aus den USA geflohen. Seine Anwälte sind der Ansicht, dass damalige Justizfehler einen Schlusstrich rechtfertigen. Wie die "Los Angeles Times" am Dienstag berichtete, verwies eine Berufungskommission die Entscheidung darüber zurück an das Oberlandesgericht in Los Angeles. Das Opfer, die heute 45 Jahre alte Samantha Geimer, ist ebenfalls für eine Einstellung des Verfahrens. dpa/cd