So zahlt ein Mann für einen Versicherungsschutz von 150 000 Euro im günstigsten Fall 174 Euro, im teuersten mit 464 Euro im Jahr 167 Prozent mehr, wie die Stiftung Warentest in ihrer aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest" berichtet. Raucher müssten im Zweifel noch tiefer in die Tasche greifen. Denn die Assekuranzen honorierten den Nikotinverzicht, erklärte Stiftung Warentest. Von den 61 untersuchten Versicherern belohnten 27 Nichtraucher mit Preisnachlässen.
Die Tester rieten, eine Risikolebensversicherung möglichst in jungen Jahren abzuschließen, da dann die Beiträge noch niedrig seien. Beruf oder Hobby können jedoch ebenfalls zum Preistreiber werden. Bergführer, Taucher oder Pyrotechniker müssen bei fast allen Versicherern mehr zahlen als ein Bürokaufmann. Selbst Polizisten, die ihren Dienst in Sondereinheiten leisten, bekommen einen Risikozuschlag angerechnet. Das gilt auch für diejnigen, die in ihrer er Freizeit gern Motorrad fahren oder Drachen fliegen. Verbraucherschützer halten Risikolebensversicherungen dennoch für die günstigste Möglichkeit, die Familie gegen den Tod des Hauptverdieners abzusichern.
Die besten Angebote für männliche Kunden unter 40 Jahren gibt es „Finanztest“ zufolge bei den Versicherungsunternehmen Legal & General, KarstadtQuelle sowie Neckermann. Für Frauen dieser Altersgruppe seien die Tarife von Karstadt-Quelle, Neckermann und CosmosDirekt am preisgünstigsten, wenn sie Nichtraucherinnen sind. (AFP/sh)