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Neustadt zeigt sich in Torlaune

Neustadts Bartosz Konarski versucht sich hier gegen die Bad Muskauer durchzusetzen.
Neustadts Bartosz Konarski versucht sich hier gegen die Bad Muskauer durchzusetzen. FOTO: Müller/wml1
Landesklasse Ost. LSV Neustadt/Spree – SV Rot-Weiß Bad Muskau 5:2 (1:1) Tore: 1:0 Konarski (18.); 1:1 Kosmann (45+2. Werner Müller / wml1

Strafstoß); 1:2 Swirlik (46.); 2:2 Kölzow (55. Strafstoß), 3:2 De Souza Barros (57. Strafstoß), 4:2 Kölzow (80.); 5:2 Lohr (88.); SR: Werner; Zuschauer: 145, Neustadt: Andruszczyszyn, Kazadi-Leonowicz, Paszlinski, Kölzow, Pereira Rodrigues (74. Lohr), Gamla, Schneider (52. Schmidt), De Souza Barros, Liebe, Antkewitz, Konarski, Bad Muskau: Wlodarczyk, Worsztynowicz (36. Bartkowiak Sawicki 55. Mersiovsky), Orzech, Machinka, Kosman, Swirlik, Dudek, Sarelo, Piatek, Kasperczak, Biela

Die Männer des LSV Neustadt übernahmen von Beginn an die Initiative, machten mächtig Druck und erspielten sich zahlreiche Chancen. Folgerichtig ging Neustadt in der 18. Minute durch Bartosz Konarksi mit 1:0 in Führung. Trotz guter kämpferischer Leistung mussten die Gastgeber aber mit dem Halbzeitpfiff einen Elfmetertreffer durch Bartosz Kosmann zum 1:1 hinnehmen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit trafen die Gäste erneut. Diesmal war Marcin Swirlik erfolgreich. Doch davon unbeeindruckt spielten die Neustädter weiter nach vorn. Erneut gab es einen Strafstoß, diesmal für die Neustädter. Sebastian Kölzow verwandelte diesen in der 55. Minute zum 2:2. Nur zwei Minuten später lochte Ednilson De Souza Barros einen weiteren Elfer zum 3:2 in die Maschen. Muskau hatte nun nur noch wenig dagegen zu setzen. Folgerichtig kamen die Gastgeber noch zu weiteren Treffern. Das 4:2 besorgte Sebastian Kölzow in der 80. Minute. Zwei Minuten vor dem Ende machte Tobias Lohr mit dem 5:2 den Sack zu. Neustadt hätte durchaus noch höher gewinnen können, denn Chancen gab es noch einige. LSV-Trainer Karsten Haasler bilanzierte: "Der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung. Wir haben heute eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt. Meinen Spielern hat man angemerkt, dass sie unbedingt den Sieg wollten. Jetzt gilt es, diese Leistung mit in die nächsten Spiele zu nehmen."

FV Dresden 06 Laubegast - SV Zeißig 4:1 (1:0) Tore: 1:0 Csobot (25.); 1:1 Tschierske (46.), 2:1/3:1 Heinrich (58.,71.); 4:1 Wappler (88.); SR: Fiebig; Zuschauer: 63

Zeißig: Zschorlich, Weichert, Helm (45.Tschierske), Bach, Kober, Guroll, Görner, Schumacher, Lischke (68. Kümmig), Laser (81. Robel)

Die Gäste aus Zeißig bestimmten die Anfangsphase und erspielten sich gute Möglichkeiten, welche jedoch liegen gelassen wurden. Besser machte es Dresden Laubegast, welche durch Andre Csobot mit 1:0 in Führung gehen konnten (20.). Nico Helm traf kurz darauf nur den Pfosten. Laubegast stand tief, spielte auf Ballbesitz und verwaltete das Ergebnis bis zur Pause. In der 46. Minute überraschte der gerade eingewechselte Tom Tschierske Laubegast-Schlussmann Axel Mittag, dessen Flanke letzterer nur noch hinter der Linie fangen konnte und es stand 1:1. In der 58. Minute war es Christian Heinrich, welcher zur erneuten Führung für die Hausherren treffen konnte. Nach einem kapitalen Abwehrfehler der Zeißiger, traf Heinrich erneut zum 3:1 (71.). So verschoss man auch noch einen Elfmeter. Philipp Wappler sorgte in der 88. Minute für den 4:1-Endstand. "Uns war heute einfach nicht das Glück vergönnt", so Zeißigs Torjäger Andreas Kober. "Wir haben uns heute leider absolut unter Wert verkauft. Wir hätten nie so hoch verlieren dürfen. Wir hatten den Gegner 50 Minuten im Griff und ich weiß nicht, was dann passierte. Vorn wurden die Chancen nicht gemacht und hinten richtig dumme Gegentore kassiert", so ein enttäuschter Rostam Geso.

"Das war heute keine gute Leistung. Stattdessen haben wir haarsträubende Fehler gezeigt. Zudem wurden viele unserer Angriffe absolut mangelhaft ausgespielt. Eine Niederlage, die schmerzt, weil Laubegast keinesfalls die Übermacht war", formulierte es Kapitän Tony Bach. Trainer Stefan Hoßmang erklärte: "Wir sind mit unseren Tormöglichkeiten absolut fahrlässig umgegangen und haben es dem Gegner durch Inkonsequenz im Defensivverhalten viel zu einfach gemacht. So kann man nichts Zählbares mitnehmen."