"Das Bauprojekt für eine neue Feuerwache zielte vor allem darauf, Feuerwehrleute aus Kraftwerk und Tagebau in einem gemeinsamen Gebäude unterzubringen und die Anfahrtswege zu Einsätzen im Tagebau Jänschwalde zu verkürzen", so Vattenfall-Pressesprecherin Kathi Gerstner. Das neue Feuerwehrgerätehaus wurde in rund 18 Monaten erbaut. Die Wehr ist auch für den Tagebau Cottbus-Nord zuständig.

Seit 1993 hat Vattenfall eine anerkannte Werkfeuerwehr. Derzeit gehören ihr knapp 200 professionelle Feuerwehrleute an. Hinzu kommen nebenberufliche Kräfte. Feuerwachen gibt es an den Standorten Jänschwalde, Boxberg, Schwarze Pumpe und Welzow-Süd. Zum Einsatz kam die Werkfeuerwehr etwa 2008 beim Brand der Bandanlage in Jänschwalde sowie im September vergangenen Jahres. Damals hatte ein Schneidbrenner Teile eines Eimerkettenbaggers in Brand gesetzt.