Auf der konstituierenden Sitzung am 4. November will das Gremium den neuen Vorsitzenden und die weiteren Aufgabenbereiche bestimmen.

Der Versammlungsraum der SportWelt war bis auf den letzten Platz gefüllt, mit Sportfreunden aller 14 Abteilungen. Zunächst wurde der Rechenschaftsbericht für das Jahr 2010 des kürzlich überraschend zurückgetretenen Vorsitzenden Werner Hoffmann vorgetragen. Anschließend erläuterte Stephen Berndt die Vermögenslage des Vereins, die er insgesamt als „geordnet“ bezeichnete. Die Einnahmen und Ausgaben waren den Angaben zufolge im Jahr 2010 zwar insgesamt annähernd gleich gewesen, jedoch schlug allein die SportWelt mit einem Minus von 14 000 Euro zu Buche. „Wir sind in erster Linie ein Sportverein. Ein Verlust im wirtschaftlichen Bereich ist auf Dauer nicht darstellbar“, sagte Berndt. Der Verein sei allen Sportlern und vor allem dem Nachwuchs verpflichtet. Sponsorengelder und Mitgliedsbeiträge sollten nicht dafür verwendet werden, um Defizite im kommerziellen Bereich auszugleichen.

Vorstandsmitglied Kevin Kühne betonte, dass der Verein den Betrieb der SportWelt auf jeden Fall aufrecht erhalten wolle. Ohne Zuschüsse gehe das aber nicht. „Sollte die Stadt keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung stellen, sind wir als Verein nicht in der Lage, die SportWelt zu betreiben.“ Kühne teilte weiter mit, dass die Gastronomie der Mehrzweckhalle zum 31. Oktober eingestellt wird, die Öffnung der Einrichtung aber zunächst bis Ende des Jahres über den Verein sichergestellt ist.

Der Vorstand wurde von den Mitgliedern für seine Arbeit im Jahr 2010 entlastet. In der Diskussionsrunde stellte Judo-Abteilungsleiter Edgar Germersdorf klar, dass seine Sektion 100 Prozent zu Empor Dahme stehe und eine Ausgliederung nur wilde Gerüchte seien, die jeder Grundlage entbehrten.