Doch seit 24 Stunden gießt es wieder ununterbrochen", sagte der für die humanitäre Hilfe zuständige ugandische Minister Musa Ecweru am Sonntagabend. Nach seinen Angaben sind die meisten Straßen in die Katastrophengebiete erneut überflutet. Die Helfer könnten nur schwer zu den Bedürftigen vordringen. In Kenia waren durch die heftigen Regenfälle am Sonntag 6000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten.
Heftige Regenfälle und Überschwemmungen haben seit Juli in 18 Ländern des Kontinents zu katastrophalen Zuständen geführt. Bisher starben mehr als 300 Menschen, Hunderttausende sind obdachlos. In vielen Gegenden haben Regen und Fluten die Ernte vernichtet. Die internationale Hilfe läuft nur langsam an. Auch die Hilfe der eigenen Regierungen trifft nur schleppend bei den Betroffenen ein. (AFP/kr)