Dadurch bildete sich ein 30 Kilometer langer Stau. Feuerwehren und das Technische Hilfswerk waren die ganze Nacht damit beschäftigt, die Lastwagen abzuschleppen. Schneetreiben im Freistaat Sachsens Autofahrer mussten am Mittwoch in vielen südlichen Regionen des Freistaates mit Schneetreiben, Glätte und Verwehungen kämpfen. "Das Wetter hat zugeschlagen", sagte ein Sprecher des Verkehrswarndienstes. Auf vielen Straßen habe es Unfälle und Behinderungen gegeben. Die Wetterkapriolen seien vom Vogtland über das Erzgebirge und die Sächsische Schweiz bis in den Landkreis Görlitz zu spüren gewesen. Laut Wettervorhersage muss mit weiteren Schneefällen gerechnet werden, vor allem westlich der Elbe. "Im Bereich Altenberg/Geising hatten wir am Morgen teilweise eine Sicht von unter zehn Metern", sagte der Sprecher. Die Witterungsbedingungen sorgten den Angaben zufolge oft für querstehende Laster und Verkehrsstörungen. Allein im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge gab es 60 Unfälle. Eine 44 Jahre alte Frau wurde schwer verletzt, als sie mit ihrem Auto auf der Bundesstraße 173 zwischen Freiberg und Oberschöna (Mittelsachsen) in einer Kurve von der schneebedeckten Straße abkam. Mehrere Straßen mussten zeitweise gesperrt werden. Glätte auf der A 24 In Brandenburg hat Schneeregen auf der A 24 zu plötzlicher Glätte geführt und dadurch für zwei Unfälle gesorgt. Verletzt wurde dabei aber nach Angaben der Polizei niemand. Zwischen Meyenburg und Putlitz (Prignitz) und zwischen der Raststätte Walsleben-Ost (Ostprignitz-Ruppin) und Herzsprung hatten die Fahrer aufgrund der Glätte die Gewalt über ihre Fahrzeuge verloren. Die Brandenburger Autofahrer haben sich diszipliniert verhalten. Es gab trotz teils glatter Straßen durch leichten Schneefall nicht mehr Unfälle als an anderen Wochentagen, sagte ein Polizeisprecher. Auch in Nord- und Osthessen sowie in Teilen Thüringens hatte die Polizei alle Hände voll zu tun. So fuhr bei Kassel ein Sattelzug auf einer Landstraße in den Graben. Auf der A 7 drehte sich ein Auto und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Ein zweites Auto prallte in das Fahrzeug, zwei Menschen wurden verletzt. Im baden-württembergischen Neustadt krachte ein Sattelzug in eine Garage. Der Fahrer wurde verletzt. In Hamburg und Schleswig-Holstein gab es am Morgen mehr als 40 Unfälle. dpa/ig