August) dort gesehen haben könnten.
Das Mädchen könnte auf dem Spielplatz möglicherweise auch den späteren Mörder getroffen haben. Besonders interessant sei, ob Michelle dort allein oder in Begleitung war, teilte die Polizei gestern mit. Obwohl Polizisten seit einer Woche nach Spuren suchen und Hunderte Zeugen befragten, kamen die Ermittler dem Mörder zunächst nicht auf die Spur.
Der Spielplatz liegt nach Polizeiangaben etwa 500 Meter entfernt von der Wohnung der Eltern und etwa 1,3 Kilometer von dem Teich, in dem die Leiche des Mädchens gefunden wurde. Inzwischen sind mehr als 800 Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei eingegangen.
Die Schülerin war auf dem Nachhauseweg von der Ferienbetreuung verschwunden und drei Tage später tot gefunden worden. Wann sie beerdigt werden soll, steht noch nicht fest. Die Eltern wünschen sich aber nach Aussage ihrer Anwältin Ina Alexandra Tust eine Beerdigung ohne Öffentlichkeit, nur im Kreise von Angehörigen und Freunden.
Zurzeit wohnt die Familie weit entfernt von Leipzig und wird psychologisch betreut.
Sie distanzierte sich inzwischen von rechtsextremistischen Kreisen, die zusammen mit Bewohnern des Viertels Trauermärsche als Demonstrationen für die Todesstrafe genutzt hatten. (dpa/ig)