Probleme könne es vor allem bei schlüsselfertigen Häusern geben: Entsprechende Bauverträge enthielten oft die Klausel, dass die bei Vertragsabschluss gültige Energieeinsparverordnung gilt. Wird das Haus später als geplant fertig und in dieser Zeit eine neue EnEV gültig, müsse der Neubau aber der novellierten Verordnung entsprechen. Durch die zusätzlichen Energiesparmaßnahmen verteuere sich der Bau nachträglich. Käufer schlüsselfertiger Häuser sollten im Bauvertrag festschreiben lassen, dass die Ausführung nach den Regeln der geltenden Energieeinsparverordnung geschuldet wird. Das schütze vor Auseinandersetzungen über Nachzahlungen. dpa/eb