Darüber informiert Bernd Gork. Im Zentrum der Exposition steht eine Installation aus überwiegend Naturmaterialien, die den kleinen Kreuzgewölberaum im Schloss in ein temporäres Kunstwerk verwandelt. "Überhaupt sind Fundstücke aus der Natur entscheidende Anreger für Kaspers gegenwärtige künstlerische Arbeit", erklärt Gork. Sie dienten beispielsweise als Druckstöcke für grafische Blätter oder würden zu sparsam bearbeiteten plastischen Objekten.

Egbert Kasper wurde im Jahr 1957 in Görlitz geboren. In Kamenz erhielt er bei seiner autodidaktischen künstlerischen Ausbildung Anregungen unter anderem durch Gottfried Zawadzki, bei dem auch schon Georg Baselitz seine ersten künstlerischen Schritte gegangen war. Seit dem Jahr 1991 arbeitet Kasper freiberuflich als Maler und Grafiker. Die Ausstellung in Senftenberg wird am heutigen Dienstag, dem 9. Oktober, um 19.30 Uhr im Schlosssaal eröffnet. Während der Laufzeit der Ausstellung erscheint ein Katalog.

Sonderaussstellung in der Kunstsammlung Lausitz vom 10. Oktober bis 25. November