Nachdem Nele sich erst nicht an ihren Geburtstermin halten wollte, ging es dann doch ganz schnell: Um 3.43 Uhr früh konnten ihre Eltern das Baby am 11. Dezember im Herzberger Krankenhaus endlich in die Arme nehmen, geht aus einer Mitteilung hervor. „Ein richtiges Sonntagskind“, sagte Chefärztin Roswitha Zeidler, die den Eltern gemeinsam mit Hebamme Liane Schremmer zur Seite stand.

Die nächsten zwei Monate wird Nele mit ihrer Mutter in deren alter Heimat Herzberg verbringen, bevor es zurück geht nach Bremen. Dort haben sich Ines Franke und Stephan Dobbermann ein gemeinsames Leben aufgebaut, arbeiten als Betreuungsassistentin für Demenzerkrankte und als Maschinenbauschlosser, so das Klinikum.

Die Geburt ihres Kindes wollten sie jedoch in Herzberg erleben. „Hier haben wir unsere Eltern, die uns in den ersten Wochen zur Seite stehen“, erklärt Ines Franke, warum sie die Geborgenheit der Familie gesucht hat. Großeltern und Urgroßeltern haben Nele bereits in Augenschein genommen. Den kürzesten Weg hatte dabei Ines Frankes Mutter, denn sie arbeitet in der Chirurgie des Herzberger Hauses als Krankenschwester.