Was aber, wenn jemand nur ein paar Stunden nebenbei als Hausmeister in einer Turnhalle aushilft, um sich die Rente aufzubessern? Auch das ist kein Fall für die private Haftpflichtversicherung, wie das Oberlandesgericht Hamm jetzt entschieden hat. In dem verhandelten Fall arbeitete der Mann bereits seit zehn Jahren als Hausmeister. Er bekam monatliche Abrechnungen über geleistete Arbeitsstunden und war auch bei der zuständigen Berufsgenossenschaft angemeldet.

Selbst der geringe Verdienst von weniger als 100 Euro im Monat konnte die Haftpflichtversicherung nicht umstimmen – der Schaden wurde von ihr nicht übernommen (Az.: I-20 W 18/11).