„Wir können einen katastrophalen Klimawandel als Ursache für das Aussterben ausschließen“ , fasste der Wissenschaftler Polychronis Tzedakis in der aktuellen Ausgabe des britischen Wissenschaftsmagazin „Nature“ zusammen.
Die Forscher wollten herausfinden, wie das Klima genau zu den drei Zeiten war, die als mögliches Ende der Neandertaler angegeben werden - vor 32 000 Jahren, vor 28 000 und vor 24 000 Jahren. Sie untersuchten Ablagerungen aus dem Meeresboden in Venezuela, die Rückschlüsse auf das Klima ermöglichen, und kamen so zu dem Schluss, dass damals keine besonders schlimmen Kälteperioden herrschten. Da die Neandertaler auch schon kältere Zeiten durchgemacht hätten, könne das nicht der Grund für ihr Aussterben sein, folgerten die Forscher. Möglich wäre, dass der moderne Mensch seine Verwandten ausrottete, um sich selbst das Überleben zu sichern. (AFP/jt)