Um 16.15 Uhr Ortszeit (6.15 Uhr MESZ) bricht die Katastrophe über die Abenteuer-Touristen herein. Als sie sich beim "Heliskiing" in 1200 Metern Höhe auf Skiern und Snowboards die schneebedeckten Vulkanhänge hinabstürzen wollen, geht eine Lawine ab. Auslöser der Katastrophe war vermutlich der Mi-8-Hubschrauber, der die Reisegruppe mit elf Wintersportlern und drei Bergführern abgesetzt hatte. Das Abenteuer inmitten von Geysiren und Gletschern wird binnen Sekunden zum Albtraum. Die Lawine überrollt die Wintersportler und walzt den Hubschrauber nieder. Fünf Touristen aus Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen sind tot. Unter den fünf toten Russen sind zwei der drei Besatzungsmitglieder und der Enkel des Piloten. Der Großvater und ein deutscher Snowboarder werden schwer verletzt geborgen. Fünf weitere Deutsche, ein Belgier und ein Russe bringen sich gerade noch in Sicherheit. Ob der Lärm der Rotorblätter schuld war an der Lawine oder eine zu harte Landung? "Vor allem durch die Vibrationen, die von dem Lärm des Hubschraubers ausgehen, passiert das häufiger", sagt ein Experte der bayerischen Polizei-Hubschrauberstaffel. dpa/sm