Wasser gilt als eine Voraussetzung für Leben.

Durch Daten der Nasa-Sonde "Messenger", die den Merkur seit März vergangenen Jahres umkreist, habe die mehr als 20 Jahre alte Theorie vom Wasser auf dem Merkur deutlich erhärtet werden können. Viele Forscher hatten das auf dem kleinsten Planeten unseres Sonnensystems ausgeschlossen, weil er der Sonne am nächsten ist. Die kaum vorhandene Neigung der Merkurachse sorge aber dafür, dass in einige Krater an den Polen nie Sonnenlicht falle.

Schon die Auswertung von Daten der Sonde "Mariner 10", die in den 70er-Jahren den Merkur erforschte, begründete die Wassertheorie. "Messenger" sah den Angaben zufolge aber viel mehr als "Mariner".