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| 01:33 Uhr

Namensstreit um Energieregion beigelegt

Der Spreewald wird aus dem Titel der Energieregion gestrichen. Was übrig bleibt ist der Name Energieregion Lausitz. Damit ist eine monatelange Diskussion beendet. Von Peggy Kompalla

Während der Spreewald in der Außendarstellung der Energieregion ausgespart wird, soll die Vermarktungs-GmbH weiterhin unter dem Namen Energieregion Lausitz-Spreewald firmieren. Darüber informiert Geschäftsführerin Martina Greib. Die Entscheidung habe der Rat der Energieregion während seiner jüngsten Sitzung "einmütig" gefällt. In dem obersten Gremium des Projektentwickler-Verbundes sind deren Gesellschafter - die vier Südbrandenburger Landkreise und die Stadt Cottbus - vertreten. Er folgte mit der Entscheidung der Empfehlung von Marketingexperten. Mit dem Ende des Namensstreits hofft die Geschäftsführerin, dass nun alle Kraft in die Projektarbeit gesteckt wird.Kritik der TouristikerAusgelöst worden war die Debatte von Touristikern, die die Marke Spreewald in Kombination mit dem Wort Energieregion gefährdet sahen. Da es ihrer Ansicht nach Kohlestaub und Stromleitungen assoziiere und damit dem Image des Spreewaldes schade (die RUNDSCHAU berichtete). Deshalb waren die Marketingexperten des Ferienresorts Tropical Islands, des Energiekonzerns Vattenfall und des Chemieunternehmens BASF um ihr Urteil gebeten worden, um einen Kompromiss im Namensstreit zu finden.Reizwort Energie wichtigSie hatten im Ergebnis ihrer Beratungen vorgeschlagen, den Namen auf Energieregion Lausitz zu reduzieren oder ihn in Energieregion Südbrandenburg zu ändern. Als Basis des Namens, so die Marketingexperten, sei das Reizwort Energie jedoch wichtig, da es das inhaltliche Profil der Region definiere.