: 15a C 58/10), wie die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ berichtet. Im verhandelten Fall hatte sich in der Wohnung eines Altbaus aus dem Jahr 1938 an den Wänden der Küche und des Wohnzimmers Schimmel gebildet. Der Mieter minderte daraufhin die Miete und verlangte vom Vermieter vor Gericht zudem, dass die Mängel beseitigt werden. Mit Erfolg: Die Schimmelbildung sei durch bauliche Mängel verursacht worden, die der Vermieter beseitigen müsse. Dass zum Zeitpunkt des Hausbaus entsprechende Vorgaben für Wärme- und Feuchtigkeitsschutz noch nicht existierten, spiele keine Rolle. Maßgeblich sei die Rechtslage zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Mietvertrages.

Nächtliche Radfahrt ohne Licht wird teuer

Wer bei Dunkelheit mit einem unbeleuchteten Fahrrad in einen Unfall verwickelt wird, haftet für den Schaden. Darüber hinaus ist ein Verwarnungsgeld von 35 Euro möglich, erklärt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS). Auch ohne Unfall müssen Lichtmuffel mit Bußgeld rechnen: Wer erwischt wird, zahlt mindestens zehn Euro, bei Gefährdung anderer sind 15 Euro fällig. Die Fahrradbeleuchtung diene vor allem dazu, dass Radler für andere Verkehrsteilnehmer im Dunkeln besser sichtbar sind.

Duftige Einlegesohlenin der Kritik

Einlegesohlen, die das Landeslabor Berlin-Brandenburg untersucht hat, enthalten Duftstoffe, die in Kosmetika deklariert werden müssen, berichtet Öko-Test im Heft 11/11. Die Einmaleinlegesohlen sollten laut Anbieter alle sieben Tagen erneuert werden. Nach einer Verbraucherbeschwerde waren die Sohlen der Meldung nach analysiert worden. Das Labor habe herausgefunden, dass der Hautkontakt mit der Sohle ähnlich wie mit Creme sei. Bei Empfindlichkeit könnten enthaltene Duftstoffe eine Kontaktallergie auslösen.