Das hat Wildbiologin Ilka Reinhardt vom Wildbiologischen Büro "Lupus" am Rande des Rietschener Wolfstages bekanntgegeben. In anderen Jahren sei Ende Juli längst klar gewesen, ob es Nachwuchs gibt oder nicht.

"Möglicherweise hat es einen Wechsel bei den Elterntieren gegeben", vermutet Reinhardt. Darüber hinaus erschwere die Größe des Rudelterritoriums zwischen der Pulsberger Hochkippe und der Bergbaufolgelandschaft um Altdöbern den Nachweis. Wer entsprechende Hinweise habe, könne sich bei "Lupus" (Telefon 035727 57762) melden.

Nach Angaben des Spremberger Schäfers Olaf Preuße, der sich bereits seit Jahren mit den Wölfen rund um die Spreestadt befasst, gibt es momentan westlich von Spremberg keine Sichtungen der Graupelze. Woran das genau liegt, könne er nicht sagen.