Die Konzentrationen giftigen Kohlenmonoxids und Methans in dem Stollen lagen zunächst noch zu hoch, um Suchtrupps in die Mine zu schicken. Experten bohrten am Mittwoch weiter Löcher in den Berg, um die Grube zu entlüften.

Mitarbeiter der zuständigen Behörde sowie Bergarbeiter ließen durchblicken, dass das Unglück hätte verhindert werden können, schreibt die „New York Times“. Die Mine sei mehrfach wegen mangelnder Lüftung mit Geldstrafen belegt worden, hieß es.

Vier Tote bei Familiendrama in Hude

Bei einer mutmaßlichen Familientragödie in Hude in Niedersachsen sind ein Ehepaar und seine beiden Kinder unter zunächst ungeklärten Umständen gestorben. Die 51-jährige Mutter und ihre beiden Kinder im Alter von 22 und 17 Jahren waren laut Staatsanwaltschaft am Mittwochabend tot in einem Mehrfamilienhaus gefunden worden. Am Tag darauf wurde im Zuge einer Fahndung die Leiche des 53-jährigen Vaters aus einem nahen See geborgen.

Angeklagte schweigen im Prozess um toten Jungen

Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines 18 Monate alten Jungen in Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) schweigen die beiden Angeklagten. Weder die 25 Jahre alte Mutter des kleinen Jason noch ihr 22 Jahre alter Lebensgefährte wollten sich zu Beginn der Verhandlung am Donnerstag am Landgericht äußern. Laut Anklage hat die Mutter ihren kleinen Sohn unter Drogeneinfluss geschlagen und gebissen. Wenige Wochen danach soll der Stiefvater dem Kleinkind schwere Kopfverletzungen zugefügt haben. Danach rief das Paar einen Notarzt, doch trotz zweier Operationen starb Jason am 22. September 2009 in einer Klinik.

Entwichene Gift-Kobrain Mülheim/Ruhr ist tot

Die vor drei Wochen in einem Mülheimer Mehrfamilienhaus entwichene Gift-Kobra ist tot. Das verendete Reptil sei am Donnerstag von der Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung des Schlangenhalters entdeckt worden, berichtete ein Sprecher der Stadt Mülheim (Nordrhein-Westfalen). Die Schlange sei auf einen Klebestreifen gekrochen, den die Feuerwehr ausgelegt hatte. Die Kosten der Schlangenjagd werden auf rund 100 000 Euro geschätzt.

Ölentsorgung auf Riff-Frachter beginnt

Die Öltanks des chinesischen Kohlefrachters, der auf das Great Barrier Reef in Australien gelaufen ist, sollen am heutigen Freitag geleert werden. Bergungsexperten brachten am Donnerstag einen Lastkahn längs der „Shen Neng 1“ in Position, auf den die 950 Tonnen Öl umgepumpt werden. Das Vorhaben kann nach Angaben der Behörden mehrere Tage dauern und gilt als riskant.