Der Rentner hatte gestanden, im vergangenen August im Scheidungsstreit seiner Tochter um ein Haus in Schwalmtal zwei Rechtsanwälte und einen Gutachter erschossen zu haben.

Havarie-Schiff hinterlässt kilometerlange „Narbe“

Eine Ölpest konnte zwar verhindert werden, doch ist der Schaden auch so beträchtlich: Der am Ostersamstag am Great Barrier Reef auf Grund gelaufene chinesische Frachter hinterließ nach Angaben eines Experten eine rund drei Kilometer lange Schneise durch das berühmte Korallenriff vor der australischen Küste. Es dürfte Jahrzehnte dauern, bis sich die sensiblen Organismen von der Verwüstung erholt haben, sagte der wissenschaftliche Leiter der Verwaltung des Naturschutzgebietes, David Wachenfield, am Dienstag dem öffentlichen Rundfunksender ABC.

US-Astronauten beenden dritten Außeneinsatz

Zwei Astronauten der US-Raumfähre „Discovery“ haben am Dienstag ihre dritten und letzten Außenarbeiten an der Internationalen Raumstation ISS erfolgreich beendet. Während des knapp sechseinhalbstündigen Einsatzes im All ersetzten Rick Mastracchio und Clayton Anderson einen leeren Ammoniaktank, der das ISS-Kühlsystem alimentiert.

Wegen Problemen bei der Übermittlung von Bildern des „Discovery“-Hitzeschilds hatte die US-Raumfahrtbehörde Nasa entschieden, die Mission um einen Tag zu verlängern. Die Landung der Discovery in Florida ist nun für kommenden Montag, 14. 54 Uhr (MESZ), vorgesehen.

Vater nach Verbot des Computerspiels getötet

Weil seine Eltern ihm ein Computerspiel verboten hatten, soll ein 14-jähriger Junge im Südwesten Russlands seinen Vater mit einem Vorschlaghammer erschlagen haben. Wie die zuständigen Ermittler in der Stadt Tuapse am Schwarzen Meer am Dienstag mitteilten, tötete der Junge seinen Vater im Schlaf mit mindestens zwei Schlägen auf den Kopf.

„Die Eltern hatten ihm seine Computer-Tastatur als Disziplinarmaßnahme weggenommen“, sagte die Sprecherin der örtlichen Behörden, Inna Birjukowa. Zuvor habe der Junge eine Woche lang am Stück gespielt.

Kokainfund im Wert von 40 Millionen Euro

Beim bisher größten Kokainfund in Deutschland haben Fahnder im Hamburger Hafen Rauschgift im Wert von knapp 40 Millionen Euro sichergestellt. Die Ermittler hatten die international arbeitende Bande seit Ende des vergangenen Jahres im Visier. Sieben verdächtige Männer im Alter von 29 bis 35 Jahren seien festgenommen worden, berichtete die Polizei am Dienstag.