D." (Titel der Berliner "B.Z.")

"Wir waren Papst! Danke, Benedikt . . ." (Aufmacher der "Schweriner Volkszeitung")

"Es ist Größe und Tragik zugleich: Nur mit seinem Rücktritt sprengt Benedikt die Ketten der Tradition, überall sonst hat er an diese Ketten nicht gerührt, da und dort hat er sie sogar verstärkt." ("Süddeutsche Zeitung")

"Gott sei Dank" (Titel der Tageszeitung "taz")

"Keine Kraft mehr! Zum 1. Mal seit 719 Jahren räumt ein Papst freiwillig den Stuhl Petri" (Titel der "Bild"-Zeitung)

"Als Kirchenoberhaupt war er zögerlich, er blieb stets ein Mann der Worte, nicht der Taten. Ihm fehlte das Charisma seines Vorgängers Johannes Paul II." (Die liberale Wiener Zeitung "Der Standard")

"Ist diese Entscheidung ein Beweis für Mut oder im Gegenteil Flucht vor der Verantwortung? Es ist ein schwieriges Dilemma, aber im Fall eines Menschen, der die Last der Verantwortung für Millionen Gläubige trägt, nicht anders zu bewerten als ein Zeichen von Mut." (Die konservative polnische Zeitung "Rzeczpospolita")

"Er wurde 2005 in ein Amt gewählt, das er nicht erstrebt hat." (Die katholische französische Zeitung "La Croix")

"Wenn der neue Papst die Energie von Johannes Paul II. und den Reformgeist von Johannes XXIII. mitbrächte, könnte er eine Neuzeit für die Kirche und ihre moralische Autorität einleiten." (Die konservative britische Zeitung "The Times")

"Man muss hoffen, dass das bevorstehende Konklave den Mut hat, einen Mann zu wählen (...), der die Kirche öffnen und modernisieren kann." (Die liberale dänische Tageszeitung "Politiken")

"Der 11. Februar wird in die Geschichte der Kirche eingehen, weil Papst Benedikt XVI. der erste Nachfolger des Apostels Petrus ist, der laut und deutlich aussprach: ,Ich kann nicht mehr'". (Die liberale litauische Tageszeitung "Lietuvos rytas")