Regisseur James Cameron hat die Schauspielerin bereits für alle drei weiteren "Avatar"-Folgen gebucht. In der futuristischen Welt von Pandora mimte Weaver 2009 die Wissenschaftlerin Grace Augustine. Sie könne sich auch vorstellen, noch einmal in ihre Paraderolle als "Alien"-Kämpferin Ripley zu schlüpfen, sagte Weaver vor Kurzem. Damit würde sie bestimmt Fans in aller Welt glücklich machen. "Alien" (1979) war für die damals 30-Jährige der erste große Filmauftritt. In dem düsteren Science-Fiction-Horror setzt sich Weaver als Astronautin heldenhaft gegen schleimige Monster zur Wehr. Regisseur Ridley Scott machte die über 1,80 Meter große Unbekannte über Nacht zu Hollywoods starker Action-Frau. Mit ihrer Amazonen-Statur hatte Weaver bis dahin Regisseure und männliche Stars verschreckt. Doch als Ripley war sie perfekt, das befand 1987 auch die Oscar-Akademie. Für ihren zweiten Auftritt in James Camerons "Aliens - Die Rückkehr" gab es eine Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin. Darauf sei sie heute noch stolz, sagte Weaver im Juni. Dieses Genre werde sonst nicht ausreichend gewürdigt. Ihre Rolle sei wirklich schwierig gewesen. Auch in "Alien 3" und im vierten Teil "Alien - Die Wiedergeburt" war sie wieder dabei. Von unerschrockener Tapferkeit schwenkt sie spielend auf Intelligenz und witzigen Sex-Appeal um. In dem Leinwanddrama "Gorillas im Nebel" wird sie zu der Primatenforscherin Dian Fossey. Dafür erhält Weaver 1988 eine Nominierung für den Hauptrollen-Oscar. Gleichzeitig hat sie Gewinnchancen als beste Nebendarstellerin in der Komödie "Working Girl" (Die Waffen der Frauen). Hier mimt sie eine knallharte und zugleich verführerische Geschäftsfrau an der Seite von Harrison Ford. Sigourney Weaver wurde an der renommierten Yale Universität ausgebildet. Über die Studentenbühne kam sie an den New Yorker Broadway. Theater ist weiterhin ihre große Liebe und verbindet sie mit Ehemann Jim Simpson, mit dem sie eine erwachsene Tochter hat.