Anlass ist der 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig.

Im Mittelpunkt der Schau steht Kunsthandwerk der Zeit - etwa reich verzierte Tassen, Leuchter und Gläser. Vervollständigt wird die Ausstellung durch Möbelbeschläge, Modeaccessoires und Spielzeug aus der Epoche.

Auch Waffen sowie medizinische Instrumente finden sich unter den Ausstellungsstücken. Zudem bietet das Museum ein umfangreiches Rahmenprogramm an.

"Hier war ich! Napoleonschlachten auf Steinguttellern und vieles mehr" heißt es zum Beispiel bei einer Sonderführung im September.

"Aus dem Nähkästchen geplaudert" bringt den Besuchern der Ausstellung bei Kuratorenführungen im August und September den "Tagesablauf einer Dame um 1813" - dem Jahr der Völkerschlacht - nahe.

Als Ort für die Ausstellung ist das Grassimuseum geradezu prädestiniert, steht es doch auf dem Gelände des damaligen Johannishospitals. Dadurch ist es mit der Geschichte der Völkerschlacht unmittelbar verbunden: Im Johannishospital wurden Verwundete der Schlacht behandelt.

Auf dem benachbarten Alten Johannisfriedhof war ein Sammelplatz für Gefangene und Verletzte eingerichtet.