Zwar seien diese Sondereinheiten kein Allheilmittel, da sie nur für bestimmte Tatkomplexe gegründet werden könnten. Er setze aber auf die abschreckende Wirkung bei der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität. „Wir brauchen dafür Kriminalisten, nicht eine Masse an Polizisten.“

Das erste deutsch-polnische Team wurde 2013 eingesetzt. Es bestand aus 25 deutschen und polnischen Kriminalisten sowie Staatsanwälten. Ihnen gelang es, 22 mutmaßliche Autodiebe und Autoschieber zu fassen. Die Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren müssen sich nun im polnischen Zielona Gora vor Gericht verantworten. Sie sollen mehr als 150 Fahrzeuge in Polen und Brandenburg gestohlen haben. Die Bande soll sich auf Kleinbusse und -transporter spezialisiert haben. Drei mutmaßliche Bandenmitglieder sind noch auf der Flucht.