Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall während eines Artillerieschießens der Panzerbrigade 21 „Lipperland“ mit einer Panzerhaubitze 2000. Zur Ursache des Unfalls wurden zunächst keine Angaben gemacht.

Einer der ums Leben gekommenen Zeitsoldaten im Alter von 33 Jahren gehörte dem Logistikbataillon 51 aus Stadtallendorf (Hessen) an, sein ebenfalls getöteter Kamerad (24) sowie die übrigen Verletzten waren Mitglieder des Panzerartilleriebataillons 215 aus Augustdorf (Nordrhein-Westfalen).

Die Truppenteile waren nach Bundeswehr-Angaben seit drei Wochen in der Oberlausitz, um sich auf eine dreitägige Lehrübung vorzubereiten.

Der etwa 16 300 Hektar große Truppenübungsplatz Oberlausitz und ehemalige Trainingsplatz der Nationalen Volksarmee (NVA) liegt etwa 95 Kilometer nordöstlich von Dresden. Er wird nach Informationen des Bundesverteidigungsministeriums von wechselnden Truppenteilen und Dienststellen vor allem aber ständig von der Offizierschule des Heeres genutzt. Die Anlage verfügt über eine der modernsten Panzerschießbahnen Deutschlands mit computergesteuerten Zielen.