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| 11:23 Uhr

Zwei Milliarden Euro von ILB für 5074 Projekte

Der Neubau der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) in Potsdam. Die Brandenburger Investitionsbank zieht am 20. März Bilanz über das vergangene Jahr.
Der Neubau der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) in Potsdam. Die Brandenburger Investitionsbank zieht am 20. März Bilanz über das vergangene Jahr. FOTO: Ralf Hirschberger (dpa-Zentralbild)
Potsdam. Die Brandenburger Förderbank ILB hat 2016 mit knapp zwei Milliarden Euro zugesagten Fördermitteln das höchste Ergebnis im Fördergeschäft seit 20 Jahren erzielt. Mit den Geldern werden insgesamt 5074 Vorhaben im Land Brandenburg unterstützt. pm/rdh

Brandenburgs Finanzminister und ILB-Verwaltungsratsvorsitzender Christian Görke: "Die ILB erzielt seit Jahren verlässlich gute Förderergebnisse. Zu ihrem Jubiläum - im 25. Geschäftsjahr - steht nun jedoch eine herausragende Zahl in den Büchern: Zwei Milliarden Euro für Brandenburg. Diese Fördergelder bedeuten höhere Investitionen in Wirtschaft und Arbeit, eine stetige Verbesserung der kommunalen Infrastruktur sowie die Schaffung von mehr Wohnraum. Die Mittel leisten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, die in Brandenburg 2016 einen Allzeit-Tiefstand von acht Prozent erreicht hat und führen letztendlich auch zu einer steigenden Lebensqualität in Brandenburg.

Tillmann Stenger, Vorsitzender des Vorstandes der ILB, erklärte: "2016 war ein ganz besonderes Förderjahr für die ILB, aber auch für Brandenburg. Wir haben in unserem 25. Geschäftsjahr mit knapp 2 Milliarden Euro die höchsten Fördermittelzusagen seit 20 Jahren tätigen können. Höhere Zusagen gab es lediglich in den 90er-Jahren, als noch wesentlich mehr Mittel aus der EU für Brandenburg zur Verfügung standen. Mit den Geldern werden in den nächsten Jahren 5074 Projekte unterstützt und Investitionen in Höhe von insgesamt 2,9 Milliarden Euro im Land Brandenburg ausgelöst. Ein wesentlicher Treiber für dieses Ergebnis war die Infrastrukturförderung, für die im vergangenen Jahr allein 1,23 Milliarden Euro zugesagt wurden."

Der Anteil der ILB-Produkte am Gesamtergebnis war mit 1,45 Milliarden Euro und damit 73 Prozent ebenfalls einer der höchsten der letzten Jahre. Die ursprünglichen Erwartungen konnten hier um über 100 Millionen Euro übertroffen werden. Dies ist vor allem auf die stabile Nachfragesituation zurückzuführen. Der Anteil der Geschäftsbesorgung am Fördergeschäft betrug insgesamt 537 Millionen Euro, was einem Anstieg von gut 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach.

"Obwohl das historische Ergebnis vor allem durch die ILB-Produkte verursacht wurde, hat sich auch die Geschäftsbesorgung für die Ministerien des Landes erfreulich entwickelt. Dort konnten wir beispielsweise im Bereich Wirtschaft mit 240 Millionen Euro 19 Prozent mehr Fördermittel zusagen als im Vorjahr. Auch in den Förderbereichen Infrastruktur und Wohnungsbau verzeichneten wir einen Anstieg der Zusagen im Rahmen der Geschäftsbesorgung um 56 sowie 34 Millionen Euro. Damit konnten die im Vorjahr für den Wohnungsbau zugesagten Landesmittel mehr als verdoppelt werden", so Stenger.