Jedoch muss das Kabinett der Vereinbarung noch zustimmen. Daneben steht ein sogenanntes "privilegiertes Sachkosten- und Innovationsbudget" in Höhe von 55,8 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Weitere Zuschüsse in Höhe von bis zu 10 Millionen Euro können in Abhängigkeit von der jährlichen Haushaltsentwicklung gewährt werden.

Zugleich sind die Hochschulen künftig an detaillierte Zielvorgaben gebunden, etwa zur Auslastung der Fächer, Studienerfolgsquote oder zum Anteil der weiblichen Beschäftigten. Werden diese nicht erreicht, stehen maximal sechs Prozent der Gesamtzuschüsse im nächsten Planungszeittraum auf dem Spiel.

Schorlemer sprach von einem guten Tag für die Hochschulen. Schücking nannte die auf drei Jahre angelegte Vereinbarung eine Basis, von der aus es weitergehen könne. Zur Streichung der 205 Stellen unterlägen die Hochschulen häufig Sachzwängen. "Da muss man sehen, wo etwas geht", sagte sie auch mit Blick auf die geplante Streichung von 57 Studiengängen in Sachsen.