Zehn Demonstranten und sieben Polizisten wurden bei den Zusammenstößen in der Nähe der Börse verletzt. Einigen Beamten soll von den Aktivisten eine brennende Flüssigkeit in die Augen gespritzt worden sein. Tausende Menschen waren nach Aufrufen über Netzwerke wie Facebook in das Herz des New Yorker Finanzbezirks gekommen, um gegen die Macht der Banken zu demonstrieren.

Assad akzeptiert arabische Beobachter

Präsident Baschar al-Assad hat die von der Arabischen Liga vorgeschlagene Entsendung von Beobachtern nach Syrien gebilligt. Er fordert jedoch Änderungen in dem von der Liga formulierten Protokoll. Das teilte der Generalsekretär der Liga, Nabil al-Arabi, am Freitag mit. „Diese Änderungswünsche werden gerade geprüft“, fügte er hinzu. Die Liga, die Syriens Mitgliedschaft wegen der Gewalt gegen Oppositionelle suspendiert hatte, hat Syrien ein Ultimatum gestellt. Sollte Assad die Beobachtermission bis Samstagabend nicht akzeptieren, wollen die Araber Sanktionen beschließen.

Timoschenko offenbar ernsthaft krank

Der Gesundheitszustand der zu sieben Jahren Haft verurteilten ukrainischen Oppositionsführerin Julia Timoschenko hat sich nach Angaben ihrer Partei „Vaterland“ erheblich verschlechtert. Das berichtete die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine am Freitag. Demnach haben Timoschenkos Anhänger ausländische Ärzte gebeten, die Ex-Regierungschefin zu untersuchen. Die 50-Jährige leidet an einer Rückenerkrankung und kann sich nach Angaben ihrer Anwälte nicht mehr selbstständig bewegen.

US-Außenministerin Clinton besucht Birma

In Birma will sich Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi für einen Sitz im Parlament bewerben. Etwa 18 Monate nach ihrer Zwangsauflösung beschloss ihre Partei „Nationale Liga für Demokratie“ (NLD), die Wiederzulassung zu beantragen. Damit werde die NLD zu den Nachwahlen antreten, erklärte Suu Kyi am Freitag laut regionalen Medienberichten. US-Präsident Barack Obama kündigte einen Birma-Besuch von Außenministerin Hillary Clinton im Dezember an.

Ex-Sowjetstaaten verbünden sich

Russland, Weißrussland und Kasachstan haben sich am Freitag auf die Gründung einer eurasischen Wirtschaftsunion verständigt. Der russische Präsident Dmitri Medwedew und seine Kollegen Alexander Lukaschenko und Nursultan Nasarbajew, unterzeichneten dazu im Kreml eine Erklärung, die die Bildung der Union bis 2015 vorsieht.