Bildungsministerin Martina Münch (SPD) wies in der Debatte darauf hin, dass die Hochschulverträge zum Beispiel viele Maßnahmen zur Förderung der sogenannten MINT-Bildung enthalten. MINT steht dabei für (M)athematik, (I)nformatik, (N)aturwissenschaften und (T)echnik. Die Fachkräftesicherung sei aber ein ressortübergreifendes Thema.

Die SPD-Abgeordnete Ulrike Liedtke erklärte: „Der Wohlstand in unserer Gesellschaft hängt maßgeblich von der Fähigkeit ab, auch in Zukunft technisch und qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln.“ Dafür seien Fachkräfte notwendig.

Der CDU-Abgeordnete Gordon Hoffmann sagte, Brandenburg habe schon einiges unternommen und zum Beispiel Schulen mit Technikschwerpunkten eingerichtet. Allerdings müssten diese Anstrengungen noch verstärkt werden. Die Grünen-Politikerin Marie Luise von Halem forderte, schon Grundschüler sollten das Programmieren von Computer lernen. Der Koalitionsantrag enthalte zwar blumige Schlüsselworte, fokussiere sich aber zum Beispiel nicht auf die praktische Arbeit etwa in Kitas.

Konkret forderte der Antrag die Landesregierung unter anderem auf, die MINT-Bildung weiter zu stärken, Netzwerke zu unterstützen und zu prüfen, wie junge Menschen stärker für diese Fächer begeistert werden können.