Wegen des warmen Novemberwetters ist das 10. Internationale Schlittenhunderennen am Samstag in Großbeeren (Teltow-Fläming) unterbrochen worden. „Das ist aus Tierschutzgründen passiert“, sagte Rennleiter Wolf-Dieter Polz. Er habe vor Beginn der Brandenburger Meisterschaften schon vorsorglich die Strecke von 5,5 Kilometer auf 3,1 Kilometer verkürzt, um die rund 400 Schlittenhunde zu schützen. Die Tiere würden sich sonst überhitzen. „Die sind so begeistert und rennen immer wie wild los.“ Nach vierstündiger Pause sollten die Gespanne um 16.00 Uhr wieder starten.

Das Rennen ist zugleich Auftakt der Saison, die bis März dauert. Rund 100 Schlittenhundesportler, Erwachsene und Kinder, reisten aus verschiedenen Teilen Deutschlands an. Ein Hauch von Alaska wehte über der Region. Das Rennen gilt auch als Wertung für die 25. Norddeutschen Meisterschaften. Die Gespanne messen noch bis diesen Sonntag (2.11.) ihre Kräfte in zwölf verschiedenen Klassen.

Zugelassen sind Hunde der Rassen Siberian Husky, Samojede und Alaskan Malamute. Wegen des Wetters beginnen die Wettbewerbe am zweiten Renntag früher als geplant. Die Stimmung sei gut unter den Teilnehmern, sagte Polz. „Ich gehe dann rum und kassiere bei allen 10 Euro Bräunungszulage“, meinte er scherzhaft.