April gibt es keinen Verkehr auf der Strecke von Zittau zu den Kurorten Jonsdorf und Oybin, sagte Ulrich Sauer von der Sächsischen Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft (SOEG) gestern. Für rund 1,5 Millionen Euro werden unter anderem die Schienen ausgetauscht, das Gleisbett erneuert und die Übergänge ausgebessert.
Bis zum vergangenen Sonntag fuhr die Schmalspurbahn auf Schienen, die teilweise ein Walzzeichen von 1907 hatten. "Die Walzzeichen werden wir für Sammler herausschneiden, aber der Rest der Schiene wird eingeschmolzen und wiederverwertet", sagte Sauer. Wenn die Bahn am 18. April wieder fährt, dann rollt sie über Schienen mit einer Länge von 60 Metern. Für die Rekonstruktion der Schmalspur-Strecke von Zittau nach Oybin und Jonsdorf hat die SOEG in den vergangenen Jahren sechs bis acht Millionen Euro aufgewendet, sagte Ulrich.
Während der Woche müssen die Fahrgäste jetzt in die regulär verkehrenden Busse der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck von Zittau nach Oybin und Jonsdorf steigen. An den Wochenenden richtet die SOEG Schienenersatzverkehr ein. (dpa/wie)